Tinnschka’s Weblog

eStudy Skills WS07/08: Kurs- und Lerntagebuch

Zukunft des Web 2.0? Januar 5, 2008

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 2:28

Nach unserer Recherche zum Thema, wie sich das Web 2.0 weiter entwickeln wird, sind wir auf viele unterschiedliche Ansätze gest0ßen. Die Antwort auf diese Frage ist trotzdem zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch nicht konkret zu beantworten.

Die meisten Beiträge beschäftigen sich mit dem semantischen Web, was eine automatische Verknüpfung von Inhalten meint. So sollen beispielsweise Inhalte von verschiedensten Social-NetworkPortalen miteinander verbunden werden (Myspace, Studi-VZ, Flickr,…). Außerdem soll in Zukunft das Web mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet sein. Suchanfragen in Suchmaschinen werden dann nicht mehr Wort für Wort bearbeitet, sondern, dass der Computer selbst auch den Sinn versteht und dementsprechende Ergebnisse liefert. Eine Beispiel-Suchanfrage aus dem Artikel “Forscher feilen am Web 3.0” auf ZDnet.de : “Ich suche einen warmen Ort, an dem ich meine Ferien verbringen kann und habe ein Budget von 3000 Dollar. Außerdem habe ich ein elfjähriges Kind.” Im Idealfall erstellt das Web 3.0 ein komplettes Ferienpaket, das so akribisch geplant ist, als hätte es ein persönlicher Berater im Reisebüro erstellt.”

Weitere interessante Beiträge zu dem Thema haben wir im Del.icio.us  gesammelt. Unsere Linksammlung verschafft einen Überblick über verschiedenste Entwicklungstendenzen – denn wie die Entwicklung des Web 2.0 wirklich weitergeht, kann niemand 100%ig prognostizieren. In der Vergangenheit haben sich immer wieder Seiten durchgesetzt, von denen man das nicht unbedingt im Vorhinein erwartet hätte. So bleibt diese Frage spannend und viel diskutiert, wir sind neugierig, wie es wirklich weitergehen wird!

 

10. Sitzung: 18. Dezember 2007 Januar 2, 2008

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 5:56

Nach einigen Monaten fröhlichem Bloggen, komme ich jetzt im neuen Jahr darauf, dass man Weblog nur mit einem B schreibt. Irgendwie unlogisch, aber wahr ;-)

In der letzten Stunde vor Weihnachten (und gleichzeitig schon meiner Allerletzten, weil ich am 08. Jänner leider verhindert sein werde) haben wir noch einmal Revue passieren lassen, was typische Merkmale von Social Networks sind und Beispiele dafür gesucht und gefunden: das von uns allen genutzte Studi-VZ, Del.icio.us und auch Flickr sind charakteristische Social-Network-Plattformen. Kennzeichnend für diese eng mit dem Web 2.0 verknüpften Social Networks ist, dass der Netzwerkgedanke im Vordergrund steht und themenspezifische Gruppenkommunikation geschaffen werden kann. Die Nutzung ist kostenlos, allerdings gibt es bei vielen Anbietern gegen einen Mitgliedsbeitrag mehr Nutzungsmöglichkeiten. Andere klassische Kernfunktionen sind: Nachrichten, Pinnwandeinträge, Freunde-Liste, Frend eines Freundes,…

In Kleingruppen haben wir einige Social-Network-Anbieter präsentiert: Flickr, Xing, Studi-VZ und MySpace. Unsere Präsentation zum Thema Flickr ist kann hier ansgesehen werden.

Anschließend haben wir noch kurz Ning kennengelernt. Hier kann man sein eigenes soziales Netzwerk erstellen , Leute einladen und Seiten gestalten.

 

9. Sitzung: 11. Dezember 2007 Dezember 17, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 11:59

Mittlerweile weiß ich, was box.net ist. Man kann eigene Dateien auf den Server laden und von überall darauf zugreifen. Entweder man macht sie öffentlich oder lässt sie privat. Sicberheitsgarantie gibt es aber keine. Der Texteditor ist dem in WordPress sehr ähnlich, es gibt sogar mehr Möglichkeiten. Neben Tabellen- und Bilder-Optionen, kann man die upgeloadeten Dateien in verschiedenen Formaten speichern,Dokumente gleich in einem Webblog veröffentlichen oder verlinken.

Letzte Stunde haben wir uns mit weiteren Office-2.o (Software, die netzbasierte Officeprodukte gratis anbietet)-Anbieter auseinandergesetzt.

Vorteile:

  • Zugriff von überall,
  • Teamwork (gemeinsam erstellen, sharen)

Nachteile:

  • keine Funktionsgarantie
  • permanente (Weiter-)Entwicklung
  • mögliche Änderungen

Doodle: Auf dieser Seite können Online-Umfragen erstellt werden, z.B. zur gemeinsamen Terminfindung. Dafür wird lediglich eine E-Mail-Adresse benötigt. Wir haben das gleich ausprobiert, hat gut funktioniert. Man kann in einer Grafik erkennen, für welchen Termin die meisten Personen gestimmt haben.

Picnik: Ist ein kostenloses Online-Bildbearbeitungs-Programm, das nur mit der aktuellen Version des Flashplayers funktioniert. Mit Account hat man auf mehr Funktionen Zugriff, als ohne. Es gibt Schnittstellen zu den wichtigsten social networks (Flickr, Picasa, Facebook).Ist kein Erstatz zu Photoshop, verfügt aber über ausreichende Optimierungsvarianten und Basisfunktionen (wie Zoom, Rotieren, Spiegeln, Rote-Augen-Entfernen, Zuschneiden, etc.) Mit “resize” kann die Zielgröße eines Fotos angeben werden. Mit “save and share” kann in verschiedenen Formaten abgespeichert werden, in ein anderes System importiert oder per Mail versendet werden.

Slideshare: funktioniert ähnlich wie del.icio.us, allerdings für Powerpoint-Präsentationen. Eigene Präsentationen können abgelegt und geteilt werden und man hat von überall Zugriff auf die Datenbank und findet eventuell nützliche Powerpoints für den Eigengebrauch oder nutzt Slideshare als Recherchetool mit der Suchbox (, die in der Sitzung leider nicht funktioniert hat –> siehe Nachteile von Office 2.0). Die Präsentationen können sogar im Vollbildmodus angesehen werden, sind jedoch nicht im nicht im Powerpoint- sondern im Flasch-Format abgespeichert. Können auch mittels Code in Blogs oder Widgets eingebettet weden! Slideshare beinhaltet die typischen Social-Software-Merkmale, Creative-Commons-Lizenz ist integrierbar.

Google-Docs: ist eine Mischform aus Wikispaces und Textverarbeitung, bereits sehr ausgereiftes System. Für Grundgerüst von Seminararbeiten gut geeignet, weist noch kleine Mängel auf, es können etwa (noch) keine Fußnoten eingefügt werden. Eigene Dokumente können, wie auch bei den anderen Office-2.0-Tools, entweder nur persönlich sichtbar sein, mit anderen geteilt werden oder veröffentlich werden. Im Gegensatz zu Wikispaces ist hier gleichzeitiges Arbeiten von mehreren Teilnehmern an einem Dokument möglich!

V.a. auch durch diese Lehrveranstaltung habe ich viele neue Accounts bei den unterschiedlichsten Diensten angelegt und RSS-Feeds abonniert. Wie kann man diese alle unter einen Hut bringen? Auf www.netvibes.com kann eine personalisierte Homepage erstellt werden, die mit 2 Techniken funktioniert:

1) Widgets: z.B. der verschiedenen Maildienste, Wetter,..

2) RSS-Feeds: verschiedener Blogs, Kolummnen, Zeitungen,…

Alternative dazu wäre www.pageflakes.com. Unterschied zu Netvibes ist, dass man sowohl öffentliche als auch nicht einsehbare private Tabs erstellen kann. Nachteil ist, dass das Hinzufügen von Flakes umständlicher ist.

Der Feed-Reader (Bloglines) wird dadurch nicht ersetzt, weil sich dieser besser für reine Informationsbeschaffung eigenet und ausführlicher ist.

 

8. Sitzung, 04. Dezember 2007 Dezember 11, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 10:56

da hab ich gefehlt… hab die Blogs der anderen durchgelesen und erfreut festgestellt, dass es keinen Übungsauftrag gab… ;-)

 

Slideshare Dezember 11, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 1:54
 

7. Sitzung: 27. 11. 2007 Dezember 2, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 2:21

Wir beschäftigten uns erneut mit der Frage, wo die Grenzen bei der Veröffentlichung persönlicher Daten liegen. Man beweget sich bei dieser heiklen Frage auf einem schmalen Grat zwischen Chancen und Risiken und sollte daher seine persönlichen Grenzen permanent neu überdenken – think before you blog! Zu diesem Thema hatten wir diese Woche Pro- und Contra-Beiträge zu lesen, was ein enormer Zeitaufwand war. Ich fand diese zwar interessant, allerdings VIEL zu viel. Einiges hat sich auch wiederholt, aber dahinter liegt eventuell der Gedanke, dass man sich Wiederholtes besser merkt, wer weiß. Meine Einstellung hat sich jedenfalls nicht geändert, ich ziehe es vor, weniger als mehr via diverser Dienste des Webs 2.0 über mich preiszugeben. Bin einfach zu skeptisch und möchte nicht, dass meine Daten ohne mein Wissen weiterverkauft werden. Außerdem habe ich (zur Zeit) keinen Drang nach Veröffentlichung meines geistigen Gedankenguts, Lebenslaufes oder anderer Dinge. Ich denke nicht, dass sich deswegen irgendein Chef oder eine Chefin in spe besonders für mich entscheiden sollte. Mein Plan ist eher, dass Neugierige nicht viel Information vorfinden und umso gespannter auf mich sind ;-)

Stefan hat erwähnt, dass es in diversen Nutzungsbedingungen (,die wohl kaum einer jemals wirklich durchgelesen hat?) steht, dass man alle Rechte an das Unternehmen abgibt. Das sollte man natürlich nicht machen, allerdings frage ich mich, wie man das herausfindet ohne sich Stunden hinsetzen zu müssen um den Vertrag durchzulesen.

Wir haben wieder ein neues Tool kennengelernt: das Google-Notizbuch. Funktioniert so, dass man beliebige Ausschnitte von Seiten, beispielsweise ein Artikel oder ein Foto einer Zeitung, “reinkopiert”, bearbeiten und mit anderen teilen kann. Praktisch dabei finde ich, dass die Herkunfts-URL automatisch abspeichert wird und so immer rückverfolgbar bleibt.

 

6. Sitzung: 13. 11. 2007 November 18, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 2:07

Zu Beginn unseres letzten Treffens hat uns Stefan gezeigt, wie man in Wikispaces sehen kann, wer etwas hinzufügt, kommentiert, ändert oder löscht. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Änderungen zu verfolgen:

  • entweder unter dem Punkt “History” oder unter
  • “Recent Changes”.

Wenn man über diese Veränderungen informiert werden möchte, kann man unter “notify me” einstellen, dass man via E-Mail verständigt werden möchte. Man kann allerdings auch einfach RSS-Feeds für Veränderungen auf der Seite bzw. Kommentare abonnieren. Diese Einstellungen gelten nur für das jeweils geöffnete Wiki.

Möchte man ein Wiki nicht ändern, aber kommentieren, so geschieht dies am besten über die “Discussion-Funktion”, vergleichbar mit dem Diskussionsforum im Blackboard. Es besteht auch die Möglichkeit, auf bereits gepostete Kommentare zu antworten. Löschen ist nur innerhalb eines Threads möglich.

Die letzte Woche erstellten Wikis mussten wir diese Woche kommentieren – wir haben uns die Kritik zu Herz genommen und unser Wiki bearbeitet und erweitert.

Stefan machte uns erneut darauf aufmerksam, dass man sich stets bewusst sein sollte, dass unsere Blogs auch gelesen werden. Mittels des Trackback bzw. Pingback werden nämlich Blogs untereinander vernetzt – wird mein Blog verlinkt, bekomme ich automatisch eine Benachrichtigung. Unter “Einstellungen” > “discussion” kann man diese Funktion ein- bzw. ausschalten. Ich würde mich freuen, wenn mein Lerntagebuch nicht ausschließlich von mir gelesen werden würde und mehrere Leute ihren Senf dazugeben würden (ja, das ist eine Aufforderung, mir einen Kommentar zu hinterlassen ;-) )!

Über sogenannte “statische Seiten” haben wir uns ebenfalls unterhalten. Sind z.B. geeignet als Impressum oder eine generelle Information über den/die BloginhaberIn.

Wie bereits erwähnt, finde ich Wikis sehr praktisch, da sie einfach funktionieren und man sich dadurch viel Zeit und Nerven sparen kann. Alle Gruppenmitglieder sind immer auf dem gleichen Stand, haben gleichzeitig Zugriff auf die Unterlagen. Im Bloglines habe ich einige wenige Feeds abonniert, finde es sehr praktisch. Hier auch wieder der Nutzen der Zeitersparnis und Filtern der Information. Del.icio.us-Fan bin ich nicht wirklich, ich tagge zwar immer wieder neue Seiten und als Suchmaschine finde ich die Plattform auch geeignet. Meine Lesezeichen wurden dadurch allerdings nicht ersetzt. Mir dauert das dann doch zu lange. Ob sich meine Arbeitsweise durch das Kennenlernen dieser Web 2.0-Praktiken in dieser kurzen Zeit verändert haben, bezweifle ich. Ich schätze mich da eher als den “konservativen Typ” ein, als Gewohnheitsmenschen. Nichtsdestotrotz finde ich viele Funktionen des Web 2.0 sehr nützlich und unterstützend und werde diese auch sicher weiterhin benützen.


 

5. Sitzung: 6. 11. 2007 November 11, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 2:12

Draußen stürmts gerade, darum bleib ich gerne zu Hause und verbringe meinen Nachmittag in den Weiten des Web 2.0. Habe mir alle HÜ-Artikel durchgelesen und die Aufträge erledigt. Hat alles ganz problemlos funktioniert: Im Bloglines hab ich heute den Blog meiner Cousine abonniert, die gerade ein Auslandssemester in Melbourne macht. Hab schon unzählige Male hingeklickt, ohne dass sie einen neuen Post veröffentlicht hat bzw. gabs auch schon Zeiten, wo ich länger nicht nachgesehen habe. Dank Bloglines erspare ich mir da doch Zeit und wenn noch mehrere andere Feeds hinzukommen summiert sich das dann bestimmt!

Unsere (et81 und ich) Teamaufgabe der letzten Sitzung war die Beantwortung der Frage, inwiefern man von einem Nachrichtendienst, gefilterte Nachrichten abonnieren könne. Unser Ergebnis gibt es hier nachzulesen.

Wikis benütze ich mittlerweile auch schon außerhalb von eStudy Skills. In zwei anderen Lehrveranstaltungen, wo wir in Gruppen arbeiten müssen, habe ich dafür ein Wiki angelegt. Meine KollegInnen kannten diese Art zu Arbeiten (größtenteils) nicht, sind aber total begeistert davon!

In der letzten Sitzung haben wir über das “tragbare Büro” gesoprochen, was meint, dass man sich Programme auf dem USB-Stick abspeichern kann und somit auf jedem PC verwenden kann. Ist vor allem auch dann praktisch, wenn man ein neues Programm nur ausprobieren will. Lässt sich nämlich gefahrlos wieder entfernen und muss nicht deinstalliert werden. Funktioniert allerdings klarerweise nur mit nicht-kommerziellen Open-Source-Programmen.

Einziges Manquo ist, dass auf dem Rechner Spuren hinterlassen werden, es sei denn, man verwendet einen “U 3″-USB-Stick, welcher wiederum jedoch lediglich mit Windows kompatibel ist.

Zur Sicherung des Sticks gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

  1. einen verschlüsselten Ordner anzulegen oder
  2. einen Stick mit Keysensor verwenden.

Was ich total witzig und praktisch finde, ist diese Mailadresse, die man sich für sechs Stunden anlegen kann. So kann man sich vorbeugend gegen anfallende Spam-E-Mails schützen, wenn man sich (da wärn wir schon wieder beim Ausprobieren) bei noch unbekannten Diensten (test-)anmelden möchte. Nach Ablauf von sechs Stunden existiert die Adresse nicht mehr.

Unser Del.icio.us-Wissen haben wir natürlich auch wieder erweitert. Tagged man nämlich eine Seite, kann man auch eine kurze Beschreibung dazu abgeben. Was sehr hilfreich, zugegeben aber auch “aufwendig” ist. Stefans Tip: Vor dem Klicken auf den Tag-Button eine Phrase auf der Seite markieren, die daraufhin automatisch als Beschreibung in Del.icio.us erscheint!

 

4. Sitzung, 30. 10. 2007 November 2, 2007

Gespeichert unter: eStudy_Skills — tinnschka @ 4:44

Gleich zu Beginn, möchte ich auf einen Artikel des Standards vom 31.10. http://derstandard.at/Text/?id=3094486 hinweisen, der das Dilemma Sicherheit vs. Freiheit in Bezug auf die Privatsphäre im Internet bespricht. Er zeigt auf, dass die wenigsten Menschen gar keine Ahnung davon haben, welche Spuren sie im Internet hinterlassen und folgedessen mit persönlichen Daten viel zu freizüglich umgehen. Die Suchmaschine Google z.B. speichert – seit Beginn ihres Bestehens – alle Suchanfragen mit der IP-Adresse. Je mehr allerdings das Geschehen im Internet überwacht wird, desto eher wird auch die Freiheit der Menschen eingeschränkt. Es gilt also abzuwägen…

Ich bin wirklich erstaunt… auf euer Feed-back bin ich gespannt!

So, nun aber zur letzten Sitzung, in der wir uns zu Beginn mit der Geschichte von Web 2.0 befassten, dass in seiner Anfangsversion bereits 1993/94 – noch vor dem Internet -entstanden ist.

Web 2.0 kombiniert bereits bestehende technische Tool zu Neuem und entwickelt sich stetig weiter (”perpetual beta”).

Generation Web 2.0 bietet erstmals die Möglichkeit, sich auch als Nicht-JournalistIn auf großer Fläche mitzuteilen. Dies fühte Konsequenzen mit sich: Medien verspürten einen gewissen Druck und fügten die Möglichkeit der Abgabe eines Kommentars auf ihren Websides hinzu.

Die typischen Web 2.0-Dienste haben wir bereits kennengelernt (Del.icio.us, Flickr, Youtube und auch Myspace), um deren einzelne Dienste und Inhalte zu Vernetzen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

1) Tagging: Stichwortartige Beschreibung

2) Widgets: externe Inhalte in ein System einbinden, wie ich es bereits auf meinem Blog mit Del.icio.us und Schockwellenreiter gemacht habe.

3) RSS (Rich Site Summary/Really Simple Syndication): Seiten, an denen man persönlich interessiert ist, kann man mittels Feeds “abonnieren”. Immer, wenn auf meinen “gefeedeten” Seiten etwas Neues steht, werde ich benachrichtigt. Ich erspare mir dadurch, alle meine Lieblingsseiten nach neuer Information zu durchsuchen und kann mit Hilfe von Bloglines oder Google-Reader von einer Seite aus alle Artikel lesen. Am einfachsten zu erklären als eine individuell zusammengestellte und auf den eigenen Geschmack abgestimmten Tageszeitung.

Auch mit Wikispaces haben wir uns weiterbeschäftigt. Ich kann jetzt beispielsweise bereits ein Video einfügen und die Navigation in der linken Spalte bearbeiten. Je nach Gebrauch kann außerdem eingestellt werden, ob das Wiki public, private oder protected sein soll.

Wikis eignen sich gut, für gemeinsames Arbeiten an einem Projekt. Kann mir duchaus vorstellen, für die Uni davon Gebrauch zu machen. Man muss die Unterlagen dann nicht mehr an alle Gruppenmitglieder mailen und Updates schicken, sondern einfach ins Wiki stellen. Funktioniert auch wirklich problemlos. Einziges Manquo: Sind mehrere User gleichzeitig am Werk, wird nur das vom Schnelleren gespeichert.

Übungsauftrag für diese Woche war, die Creativecommons-Lizenz in den Blog einzubauen, genauso wie das Schockwellenreiter-Widget. Außerdem sollten wir uns mit Bloglines bzw. dem Google-Reader vertraut machen und uns für einen entscheiden. Ich persönlich tendiere momentan doch eher zu zweiterem. Entspricht eher meinem Geschmack und außerdem ist er auf Deutsch… ;-)

 

3. Sitzung Oktober 26, 2007

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — tinnschka @ 5:26

Letzten Dienstag (23. Oktober 2007) machte uns Stefan klar, dass es nicht egal ist, wie man sich im Internet präsentiert. Am besten, man trennt Privates und Öffentliches weil es sich bei einer Eigendarstellung im Internet immer auch um eine indirekte Bewerbung handelt. Viele Unternehmen „googeln” ihre Bewerber und es ist natürlich nicht image-fördernd, wenn man z.B. Saufbilder oder zweifelhaften Kommentare unter eigenem Namen findet. Ich hab meinen Namen auch gegoogelt und bin auf einige alte Ergebnislisten meiner Sporttätigkeiten gestoßen sowie auf zwei Kommentare auf einen Artikel des Standards. Wird wohl für immer im Netz verewigt sein!

Andererseits können Stärken, Interessen, Erfahrungen, usw. seriös im www präsentiert werden um eventuell positiven Eindruck zu hinterlassen. Deshalb: Privates unter einem Nickname veröffentlichen!

Was ich nicht wusste, ist, dass man auch archivierte Webseiten im Internet finden kann. Etwa mit der Wayback-Funktion von www.archive.org, was natürlich sehr nützlich sein kann, wenn man z.B. Recherchearbeit leisten muss.

Dass man mit legal downgeloadeter Musik mehr Rechte als mit der Musik einer gekauften CD hat, war für mich auch neu. Habe mir schon einige gute Jazz-Songs von Jamie Cullum gezogen… ;-)

Hab mich letzte Woche fleißig für Del.icio.us getagged und ge- bzw. wieder regebundled. Denke aber, dass ich doch lieber bei meinen altbewährten Lesezeichen bleiben werde (Macht der Gewohnheit?), außer, ich arbeite an einem fremden PC. Aber trotzdem hab ich mich gefreut, dass ich bereits einen Fan habe!

Meinen Webblog habe ich auch erweitert, und zwar um ein Del.icio.us-Widge und den Blogroll „Nützliches”. Vom Dashboard aus habe ich meine Datenschutz- und Kommentar-Einstellungen getätigt.

Im Kurs-Wiki http://estudyskills.wikispaces.com mussten wir unser Accounts angeben. Über Wikis weiß ich noch nicht mehr, als dass es sich um eine Website handelt, die mit Infos von mehreren bzw. jedem relativ einfach befüllt werden kann.

Ich werde mir jetzt noch die Webblogs meiner KollegenInnen ansehen und kommentieren! Bis nächste Woche, liebes Kurstagebuch…

Kleiner Nachtrag (30.10.): hatte gestern die LV “Multimedia Digital”, in der sich der Professor über Flickr lustig gemacht hat – er meinte, dass die Bilder nicht gut seien und sowieso 95% gar nicht verwendet werden dürften. Er hat uns empfohlen, zu veröffentlichende Fotos nach Möglichkeit selbst zu machen oder “gegen einen geringen Betrag” auf einer Seite (deren Namen ich mir leider nicht behalten habe) zu kaufen.